PRESS RELEASE: Air Force releases investigation results on F-16C crash

RAMSTEIN AIR BASE, Germany --

U.S. Air Forces in Europe and Air Forces Africa officials released the results of the accident investigation into the Aug. 11, 2015 crash of a U.S. F-16C Fighting Falcon aircraft near the Grafenwoehr Training Area, Germany.

At the conclusion of the accident investigation, the board president, Col. Jill A. Long, 603 Air Operations Center commander, found by a preponderance of evidence that the cause of the mishap was a structural failure that caused the main engine control to malfunction, which prohibited fuel flow to the engine. The lack of fuel flow prevented the engine restart and resulted in a complete loss of thrust, requiring the pilot to eject from the aircraft.

The pilot from the 52nd Fighter Wing’s 480th Fighter Squadron at Spangdahlem Air Base ejected safely, sustaining only minor injuries. At the time of the incident, the pilot was a current and qualified F-16 pilot with 675 flight hours. There were no civilian injuries or casualties.

The board also found that, at the time of the mishap, a detailed review of active and historical aircraft maintenance records revealed no discrepancies to indicate engine, mechanical, flight control, or other problems existed with the aircraft.

The convening authority, USAFE-AFAFRICA Vice Commander Maj. Gen. Timothy Zadalis, approved the board president's report without comments.

The executive summary of the report is available at
http://go.usa.gov/xDfwA.

The full report is available by submitting a Freedom of Information Act request. An electronic request may be submitted at
http://www.foia.af.mil.

For more information contact the USAFE-AFAFRICA Public Affairs Office at 011-49-6371-47-6558.

GERMAN TRANSLATION

Offizielle Vertreter des US-Luftstreitkräfte Europa und Afrika - Kommandos veröffentlichen die Ergebnisse der Unfalluntersuchung des Vorfalls vom 11. August 2015, bei dem es zu einem Absturz eines F-16C Fighting Falcon Flugzeuges in der Nähe des Truppenuebungsplatzes Grafenwöhr, Deutschland gekommen war.

Im Ergebnis der Untersuchungen und basierend auf einem ueberzeugenden Beweismaterial, erklaerte der Vorsitzende der Ermittlungskommission und Kommandeur des 603. Air Operations Center, Oberst Jill A. Long, dass die Unfallursache auf ein technisches Versagen zurueckzufuehren ist. Hierdurch kam es zu einer Stoerung der primaeren Leistungsreglung des Triebwerks, wodurch der Kraftstoffdurchfluss zum Triebwerk unterbrochen wurde.

Diese Unterbrechung machte einen Neustart des Triebwerks unmoeglich und resultierte in einem kompletten Schubverlust. Hierdurch musste sich der Pilot mit dem Schleudersitzes retten.

Der Pilot des 52. Jagdgeschwaders und Angehoeriger der 480. Flugstaffel von der Air Base Spangdahlem konnte sich sicher mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug retten und erlitt nur leichte Verletzungen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls handelte es sich bei dem Flugzeugfuehrer um einen aktiven und qualifizierten F-16 Piloten mit 675 Flugstunden. Es gab keine zivilen Verletzten oder Verluste.

Die Untersuchungskommission stellte ausserdem fest, dass die detaillierten Dokumentationen der aktuellsten und historischen Flugzeugwartungsaufzeichnungen zum Zeitpunkt des Unfalls keine Unregelmaessigkeiten am Motor, an der Mechanik, Flugsteuerung oder sonstigen Bauteilen zeigten.

Der Verantwortliche fuer die ermittelnden Behörde, USAFE-AFAFRICA-Vizekommandeur, Generalmajor Timothy Zadalis billigte den Bericht des Leiters der Ermittlungskommission ohne Kommentare.

Die Zusammenfassung des Berichts ist unter http://go.usa.gov/xDCv5 verfuegbar.

Der vollstaendige Bericht kann durch eine „Freedom of Information Act Anfrage“ angefordert werden. Ein elektronischer Antrag kann bei http://www.foia.af.mil eingereicht werden.

Fuer weitere Informationen steht Ihnen das USAFE-AFAFRICA Public Affairs Büro unter 011-49-6371-47-6558 zur Verfuegung.  

Zusammenfassung des Unfallberichtes:

Am 11. August 2015 kam es während eines oertlichen Trainingsflugs einer F-16CM mit der Leitwerknummer 91-0366, welche dem 52. Jagdgeschwader der Air Base Spangdahlem zugewiesen war, in der Naehe des Truppenuebungsplatzes von Grafenwöhr, , zu einer nicht korrigierbaren Motorstoerung. Der Vorfall fuehrte zu einem Notausstieg des Piloten und einem Totalverlust des Flugzeugs. Nach etwa 29 Minuten Flugzeit stellte der Pilot einen Schubverlust fest. Der Pilot unternahm fuenf Versuche, den ausgefallenen Motor wieder zu starten. Bevor der Pilot den Notausstieg einleitete, steuerte er das Flugzeug ueber unbewohntes Gebiet. Der Schleudersitz wurde bei einer gemessenen Fluggeschwindigkeit von 156 Knoten und etwa 133 Meter über dem Boden betaetigt. Der verunfallte Pilot erlitt leichte Verletzungen. Sowohl deutsche, zivile Rettungskraefte vor Ort als auch Kraefte der Bundeswehr und Angehoerige der US-Army unterstuetzten die Such- und Rettungsmassnahmen. Das betroffene Flugzeug wurde beim Aufprall zerstoert; der Schaden belaeuft sich auf geschaetzte $ 39,796,422.00. Sachschaeden entstanden an Erdreich, Bäumen, Gebüschen und Getreide, welche kein US-Regierungseigentum sind.

Der Vorsitzende des Unfalluntersuchungsteams hat durch Beweismaterial festgestellt, dass es sich bei der Ursache des Unfalls um einen technischen Fehler, sprich einen mechanischen Bruch im Gehaeuse des unteren Kugellagersystems des Kraftstoffreglers handelte. Dieser Materialbruch verursachte einen Ausfall der primaeren Leistungsreglung des Triebwerks. Die Unterbrechung des Kraftstoffdurchflusses zum Triebwerk machte einen Neustart des Triebwerks unmoeglich und resultierte in einem kompletten Leistungsverlust. Dies machte eine Aktivierung des Schleudersitzes notwendig.